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Südhang

Forschung im Südhang

Im Rahmen des Kompetenzzentrums für Mensch und Sucht sichert das interdisziplinäre Team des Fachbereiches Forschung die ständige Anpassung des Therapieangebotes an den aktuellsten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis. Das Erkenntnisinteresse richtet sich auf den zentralen Bereich «Entstehung, Verlauf und Behandlung von Missbrauch und Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten und Nikotin».

Folgende Aspekte werden dabei einbezogen:

  • Moderne Formen der Katamneseforschung und Klientennachbetreuung
  • Wissenschaftliche Begleitevaluationen neuer Therapieangebote
  • Auswertung nationaler Patientenstatistiken (act-info) zur Verbesserung und Positionierung des aktuellen Therapieangebotes
  • Qualitätssicherung u.a. durch die Erforschung der Patientenerwartungen (auch Zufriedenheitsbefragungen) und die Überprüfung der aktuellen Therapiepraxis auf Kosteneffizienz
  • Psychodiagnostik zur differenzierten Erfassung des Krankheitsbildes als Grundlage einer individuellen Behandlungsplanung und zur Abbildung des Behandlungsverlaufs
  • Neuropsychologische Erfassung von kognitiven Störungen im Zusammenhang mit Suchtmittelproblemen

Neben der Projektarbeit wirkt der Fachbereich massgeblich am internen und externen Weiterbildungsangebot des Südhangs mit.

Die Forschungstätigkeit im Südhang wird durch die Einbindung in die Forschungskooperation atf schweiz auf eine breit abgesicherte Basis gestellt:

Im Sommer 2005 haben wir gemeinsam mit der Klinik Forel die Forschungskooperation Alkoholismus Therapieforschung Schweiz (atf Schweiz) gegründet.

Ziel von atf schweiz ist es, die Alkoholismusforschung in der Schweiz zu koordinieren und zu fördern. Der Verbund ist bestrebt, sich mit Universitäten und weiteren Fachkliniken zu vernetzen und auf internationaler Ebene Kontakte zu knüpfen.