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Werner Neuhaus

Februar bis Mai 2010

Werner Neuhaus ist Vater, Hausmann, Älpler, Hundehalter und Skulpteur. Einige Jahre arbeitete er in der Forst- und Alpwirtschaft. Während dieser Zeit entstanden seine ersten künstlerischen Arbeiten. Er absolvierte die Bildhauerschule in Müllheim und arbeitete anschliessend in Bildhauerateliers. Seit 1996 besitzt er ein eigenes Atelier und ist als freischaffender Künstler tätig. Mit der Motorsäge erschafft er grosse Holzfiguren: Menschen, Tiere, Werwölfe, Vogelmenschen.

Maria Marchetta: Poetische Orte - Eine Auseinandersetzung um Heimat

Dezember 2008 bis Februar 2009

«Wie man auf seine Heimat guckt, bestimmt mit, wie man seine Heimat sieht.» Aus der Ferne sieht sie anders aus als aus der Nähe. Wie schaue ich auf meine Heimat? Ein Durchblick, der Klarheit verschaffen soll. Was sehe ich, wenn ich auf Heimat schaue? Das die leitende Frage und Idee für den zweiten Poetischen Ort «Aus-Blick» zum Film VA, VIS ET DEVIENS und Aufruf«Machen Sie sich ein Bild von Heimat».

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Jakob Paul Gillmann: Texte

Dezember 2007 bis Februar 2008

Die Welt ist ein Quadrat: Dies war der Arbeitstitel eines literarischen Projekts, an welchem der Künstler im Südhang arbeitete. Er wollte Sichtweisen entdecken, ihnen nachspionieren, sie beschreiben; Sichtweisen auf unsere Welt und auf allerkleinste Ausschnitte aus ihr. Sichtweisen, die je nachdem, wer sie macht, wie, wann und von welchem Standpunkt aus beschreibt, ganz unterschiedlich sind – die Welt eben als flüchtiges Quadrat, als Momentaufnahme.

Margrit Linder: Schmuck im Kutscherhaus

Januar bis März 2006

Schmuck dient in erster Linie dazu, die Attraktivität einer Person innerhalb einer Gesellschaft oder Gruppe zu erhöhen, einen Status sichtbar zu machen, vielleicht auch zu provozieren. Margrit Linders Schmucksalon im Kutscherhaus weckte den Mut und die Neugierde der Patientinnen und Patienten und baute Berührungsängste ab. Verwendet wurden Materialien aus dem Haushalt, der Alteisensammlung oder von einer Baustelle.

Simone Greminger: Installative Arbeit mit Fäden

Mai bis Juni 2005

Simone Greminger ist Keramikerin und Bildende Künstlerin. Im Kutscherhaus erschuf sie eine Installation mit fein gesponnenen Fäden, Schnüren und weiteren Materialien wie Baumrinde und Steine.

Thomas Rüthy: «nature art»

Februar bis Juli 2004

Seine Materialien sind Stein, Beton, Kastanienblattstiele, Kerzenwachs, Baumrinde, Papier und vieles andere. Während seines Aufenthaltes im Kutscherhaus erschuf Thomas Rüthy mit Naturmaterialien wie Zweigen, Steinen oder Lehm vergängliche Installationen auf dem Klinikareal.

Pe Horber: Seitenwechsel

November 2003 bis Februar 2004

«Den Blickwinkel eines anderen einnehmen und fremde Sichtweisen verstehen», so Horber, «ist seit Jahren Thema meines Schaffens». Entstanden sind Zeichnungen: Portraits von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mit weichem Bleistift detailgetreu, fast schon fotografisch genau festgehalten. Oft sind es sogar zwei oder drei Zeichnungen derselben Person: manchmal ernst, manchmal lachend, manchmal nachdenklich.

Peter Schirmer: Videokunst

Mai bis August 2003

Seit die Möglichkeit besteht, digital einzugreifen, interessieren Peter Schirmer die laufenden Bilder. Er manipuliert, zerschneidet, überlagert und verfremdet. Während seines Aufenthaltes im Kutscherhaus entstanden verschiedene Video-Arbeiten.

Eric Send: Klinikschreiber

November 2002 bis März 2003

Eric Send befragte das Klinikpersonal über seine Arbeit, redete mit Schulklassen aus Kirchlindach über Alkoholismus oder beschrieb, mit welchen Ängsten Patientinnen und Patienten im Rahmen der Sporttherapie klettern gingen. Entstanden ist eine bunte Textsammlung unter dem Titel «Momentaufnahmen».

Alexander Preobrajenski: Fotoprojekt «das Fenster»

April bis August 2002

Alexander Preobrajenski stammt aus Sibirien, studierte Journalismus und arbeitet als Photograph für verschiedene Zeitungen. Im Jahr 2000 reiste er durch die Schweiz und organisierte Ausstellungen zum Thema «Sibirien-Schweiz». Im Südhang öffnete er mit seinen Fotos ein Fenster für die Blicke von der Klinik nach aussen und von aussen zur Klinik.

Pascal Steiner: Tonspuren

November bis Dezember 2001

Der Musiker Pascal Steiner forschte im Südhang nach Geräuschen und Klängen: Das Klappern von Tellern, das Rascheln der Blätter, das Stimmengewirr. Eigene Kompositionen von Steiner bildeten den tragenden Boden, auf dem die Klangwelt des Klinikalltages wachsen konnte.

Ueli Wydler: Offenes Atelier

April bis Juni 2001

Ueli Wydler arbeitet in Luzern als Zeichen- und Werklehrer. Im Kutscherhaus widmete er sich in einer Auszeit der eigenen künstlerischen Arbeit. Das Atelier stand den Patientinnen und Patienten für Besuche und für die Mitarbeit offen. Eine grosse Vernissage markierte den Abschluss des ersten Projektes im Kutscherhaus.