Diese körperbezogene und erlebnisorientierte Gruppentherapie lädt dazu ein, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen und als Ressource zu entdecken.
Im Zentrum stehen das Kennenlernen, Erleben und Reflektieren des eigenen Körpers anhand von achtsamen Körperübungen, Bewegung und Austausch in der Gruppe.
Körperorientierte Therapie ergänzt klassische Gesprächstherapie, weil sie unmittelbare körperliche Erfahrungen einbezieht. Viele Emotionen, Spannungen und traumatische Erfahrungen werden nicht nur im Kopf, sondern auch im Körper gespeichert. Durch achtsame Bewegung, Atem- und Wahrnehmungsübungen können Teilnehmende lernen, Spannungen wahrzunehmen, zu regulieren und neue Handlungsspielräume zu erleben. So entsteht ein direkter Zugang zu eigenen Ressourcen, Sicherheit und Selbstregulation, der über rein kognitive Methoden hinausgeht.
Warum teilnehmen?
In diesem Gruppenangebot wird Ihre Beobachtungsgabe für sich und die Umgebung gefördert. Sie lernen den Zusammenhang zwischen Körper, Emotionen und Erleben zu verstehen und können neue Zugänge jenseits des rein Kognitiven erproben. Körperorientierte Therapie ermöglicht Erfahrungen im Hier und Jetzt: man erlebt neue Handlungsspielräume, spürt Grenzen, Sicherheit, Ressourcen und kann direkt üben, statt nur darüber zu reden. Die Erfahrungen können in einer unterstützenden Gruppe geteilt werden.
Inhalte der Gruppentherapie
Die Therapie umfasst psychoedukative Inputs zu Körper, Wahrnehmung und Erleben sowie achtsame Körper-, Atem- und Bewegungsübungen. Erlebtes wird reflektiert und im Austausch mit der Gruppe verbal gefestigt. Die Inhalte sind ressourcenorientiert und stabilisierend. Der Fokus liegt auf dem Aufbau von Sicherheit, Selbstwirksamkeit und gesunden Bewältigungsstrategien.
Dieses Angebot gehört zum Schwerpunktthema Gesunder Körper und Geist des Behandlungsprogramms «Mensch und Sucht».
Praktische Informationen zum Gruppentherapieangebot
Zielgruppe:
Das Angebot richtet sich an Patient*innen, die Interesse an körperbezogener, erfahrungsorientierter Therapie haben und eine Bereitschaft zur aktiven Teilnahme und Offenheit für neue Erfahrungen mitbringen.
Bedingung für die Teilnahme ist eine genügende Stabilität, um die Gruppe ohne vorherigen Substanzkonsum besuchen zu können.
Leitung:
Ronja Imlig, Psychologin M. Sc., in Weiterbildung zur Eidgenössisch anerkannten Psychotherapeutin in «Personzentrierte und Experienzielle Psychotherapie – körperorientiert» (GFK-Institut Zürich)
Klinik Südhang Ambulatorium Bern
Christina Wulff-Besold, Sozialarbeiterin B.Sc., Systemische Therapeutin und Familientherapeutin, Lehrerin für Yoga und Traumasensitives Yoga (TSY)
Blaues Kreuz BE-SO-FR
Durchführungsort:
Raum für Yoga, Schlösslistrasse 11, 3008 Bern
Zeit/Dauer:
Die Gruppe dauert 90 Minuten und findet 1x Woche jeweils mittwochs zwischen 17.00 und 18.30 Uhr statt. Die nächsten Durchführungsdaten sind: 04.11., 11.11., 18.11., 25.11., 02.12., 09.12.2026.
Sie sollten es sich einrichten können, möglichst alle sechs Kurstermine zu besuchen.
Kosten:
Für Patient*innen die in Behandlung an der Klinik Südhang sind, erfolgt die Kostenübernahmeüber die Grundversicherung der Krankenkasse. Klient*innen vom Blauen Kreuz wird ein Unkostenbeitrag von CHF 10.– pro Sitzung in Rechnung gestellt (insgesamt CHF 70.–).
Anmeldung und Kontakt:
Per Telefon: 031 828 80 00
Per E-Mail an ronja.imlig@suedhang.ch oder c.wulff-besold@blaueskreuzbern.ch.
Die Anmeldung ist bis zum 14.10.2026 möglich.
Die Teilnehmendenzahl ist auf maximal 10 Personen begrenzt. Nach Eingang Ihrer Anmeldung nehmen wir mit Ihnen Kontakt auf. Die definitive Anmeldung erfolgt im Anschluss an die Kontaktaufnahme.
Bequeme Kleidung ist ausreichend, spezielle Sportkleidung ist nicht nötig.






