«Ich möchte die Zukunft der Klinik aktiv mitprägen.»
Wir freuen uns, bekanntzugeben, dass wir Dr. phil. Irena Pjanic als neue Chefpsychologin und Co-Leitung des Ärztlich-psychologischen Dienstes für die Klinik Südhang gewinnen konnten. In ihrer Rolle begrüssen wir sie auch als neues Mitglied der Geschäftsleitung. Irena Pjanic wird ihre Stelle am 1. August 2026 antreten.
Irena Pjanic ist heute Leitende Psychologin an der Universitätsklinik für Neurologie, Kompetenzbereich Psychosomatische Medizin, der Insel Gruppe. Sie verfügt über eine breite klinische Erfahrung im stationären und ambulanten Setting. Frau Pjanic steht für eine integrative Psychotherapie mit kognitiv-verhaltenstherapeutischem und interpersonalem Schwerpunkt, unter anderem ergänzt durch die Spezialisierung in der Behandlung chronischer Depressionen (CBASP). Sie ist als Dozentin und Supervisorin in verschiedenen Weiterbildungsinstitutionen tätig. Mit ihrer Erfahrung als Psychotherapeutin, ihrem universitären Hintergrund und ihrer hervorragenden Vernetzung wird Frau Pjanic unser Behandlungsprogramm evidenz- und wirkfaktorbasiert mitgestalten und mitprägen.
Die aktuelle Stelleninhaberin Michaela Saurer wird die Klinik Südhang Ende Juni verlassen. Wir bedanken uns bereits jetzt für alles, was sie für die Patient*innen, die Mitarbeitenden und die Klinik geleistet hat. Besonders erwähnenswert sind die erfolgreiche Implementierung und Weiterentwicklung des hoch individualisierten Behandlungsprogramms «Mensch und Sucht». Für ihren weiteren beruflichen Weg wünschen wir Michaela Saurer alles Gute.
Drei Fragen an Irena Pjanic
Was hat Sie an der Stelle in der Klinik Südhang besonders angesprochen?
Mich beeindruckt der ganzheitliche sowie individuelle Ansatz der Klinik. Die Kombination aus fachlicher Leitung und strategischer Mitgestaltung in der Geschäftsleitung ist für mich eine spannende Chance, die Zukunft der Klinik aktiv mitzuprägen.
Was ist Ihnen als Führungsperson wichtig?
Führung bedeutet für mich, einen Rahmen aus Vertrauen und klaren Strukturen zu schaffen. Ich setze auf eine partizipative Kultur sowie einen offenen Austausch, in dem klare Strategien und die individuellen Stärken der Mitarbeitenden Hand in Hand gehen. Nur so können wir gemeinsam exzellente klinische Arbeit leisten.
Nebst Ihrer klinischen Tätigkeit engagieren Sie sich auch in der Lehre. Was bedeutet die Lehrtätigkeit für Sie?
Die Lehrtätigkeit ist für mich der Motor für klinische Qualität. Sie zwingt zur stetigen Reflexion und schlägt die Brücke zwischen aktueller Wissenschaft und gelebter Praxis. Zudem ist es mir ein grosses Anliegen, die nächste Generation von Therapeutinnen und Therapeuten zu fördern und für dieses vielseitige Fachgebiet zu begeistern.
Foto: Daniel Rihs.









