Wie rasch beim Rauchen von Kokain eine Abhängigkeit entsteht, hat der 25-jährige Thierry P. am eigenen Leben erfahren. Heute kämpft er in der Klinik Südhang um einen Neuanfang – auch weil ihm Unabhängigkeit so wichtig ist.
Der 25-jährige Thierry P. weiss, wie schnell sich ein Leben verschieben kann. Musik ist seine Passion. Doch als er in diesem Zusammenhang begann, Kokain zu rauchen, ging es rasch bergab. Besitz, Arbeitsstelle, Wohnung – alles ging verloren. Für einige Monate war die Strasse sein Zuhause.
Auf die Frage, wie er die Therapie in der Klinik Südhang erlebt, zieht er als Coiffeur den Vergleich zum Haarwuchs: Therapie sei wie den Haaren beim Wachsen zuzuschauen. Man meine, es passiere nichts und doch bemerke man plötzlich einen Unterschied.
Heute steht Thierry P. an einem Wendepunkt. Er spürt deutlich, dass er sich von der Substanz lösen muss – er hat Angst vor dem körperlichen Zerfall. Und dann ist da noch seine Tochter.
Herr P., wer sind Sie und was interessiert Sie in Ihrem Leben?
Teil 1: Wer ich bin (00:42, MP3)
Wie ist bei Ihnen die Substanzabhängigkeit entstanden?
Teil 2: Wie hat sich die Sucht entwickelt (01:17, MP3)
Wie hat sich dadurch Ihr Leben verändert?
Teil 3: So veränderte sich mein Leben (01:02, MP3)
Wann haben Sie den Beschluss gefasst, Ihrem Leben eine Wende zu geben? Und was hat Sie dabei motiviert?
Teil 4: Motivation zur Therapien (02:22, MP3)
Wie haben Sie den Entzug erlebt und wie geht es Ihnen heute ohne die Substanz, von der Sie abhängig sind?
Im Rahmen des Behandlungsprogramms «Mensch und Sucht» bietet die Klinik Südhang ein spezifisches Expositionstraining an. Dabei setzen sich Patient*innen gezielt mit substanzbezogenen Reizen auseinander und lernen, das entstehende Verlangen (Craving) auszuhalten, ohne ihm nachzugeben. Thierry P. hat an diesem Training teilgenommen und teilt seine Erfahrungen mit uns.









